Ernährungsberatung Katze

Die Gesundheit und damit auch die Lebenserwartung einer Katze basiert nicht zuletzt auf einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Die optimale Ernährung der Katze ist auf ihren individuellen Bedarf und den allgemeinen Gesundheitszustand abgestimmt. Allerdings ist es für Halter oft schwierig, das ideale Futtermittel zu identifizieren. Darum wird Ernährungsberatung für Katzen immer wichtiger.

Was versteht man eigentlich unter Ernährungsberatung für Katzen?

Analog zur Ernährungsberatung für Menschen bezeichnet Ernährungsberatung für die Katze die fachkundige Beratung über ausgewogene und gesunde Katzenernährung. Dies umfasst die Beratung des Halters zu Futtermitteln und deren Zusammensetzung, allgemeine und individuelle Beratung zum optimalen Katzenfutter, zur Berechnung der Futterrationen und die individuelle Erstellung von Ernährungsplänen sowie ggf. auch die langfristige Begleitung von Diäten und Ernährungsumstellungen. Dementsprechend ist Ernährungsberatung für Katzen insbesondere bei Wohnungshaltung sinnvoll, da bei Freigängern die Fressgewohnheiten der Katze oft kaum überwacht werden können.

Was sollte man über die Ernährung der Katze wissen? 

Katzen sind von Natur aus Fleischfresser, die sich über Jahrhunderte hinweg auf die Beutejagd von Mäusen und anderen kleinen Tieren spezialisiert haben. Das gesamte Verdauungssystem der Katze ist darauf angepasst und hat dementsprechend ernährungsphysiologische Besonderheiten entwickelt. 

So benötigen Katzen im Vergleich zu vielen anderen Säugetieren mehr Protein. Dabei sind Katzen darauf angewiesen, bestimmte Vitamine (z.B. Vitamin A) und andere Nährstoffe (z. B. die Aminosäure Taurin) über die Nahrung aufzunehmen. Über den Mageninhalt ihrer Beutetiere nehmen Katzen auch einen geringen, aber wichtigen Anteil an Kohlenhydraten und pflanzlicher Kost auf. Der Anteil beträgt allerdings nur etwa fünf Prozent, größere Anteile an pflanzlicher Kost können aufgrund des kurzen Katzenmagens nur schwer verdaut werden. Katzen haben ein reines Fleischfresser-Gebiss ohne Mahlzähne, und können daher auch nicht kauen, sondern nur die Nahrung zerteilen und schlingen.

Ein Mythos ist, dass Katzen Gras fressen, weil sie auch Pflanzenfresser sind. Das stimmt nicht, Katzen fressen Gräser zwar auch, um geringfügig Ballaststoffe aufzunehmen und weil sie ihnen teils schmecken. Der primäre Grund ist jedoch, dass sie damit einen Brechreiz hervorrufen. So kann die Katze unverdauliche Reste (wie etwa Katzenhaare und Fellreste der Beute) von sich geben. 

Eine weitere Besonderheit in der Ernährung der Katze liegt im Fressverhalten. Katzen in freier Wildbahn fressen über den Tag verteilt in etwa 10 bis 20 Mäuse. Der Verdauungsapparat der Katze kommt daher mit mehreren kleinen Futterrationen am Tag viel besser zurecht als mit einer großen Hauptmahlzeit. 

Bei der Fütterung einer Hauskatze müssen diese biologischen Besonderheiten berücksichtigt werden. Da Katzen so hoch spezialisiert sind und einen ausgeprägten Geruchssinn haben, sind sie oft wählerisch im Futter. Daher haben sie den Ruf eines „Gourmets“ unter den Haustieren. Dies bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass Katzen einen abwechslungsreichen Speiseplan mit täglich wechselnden Menüs benötigen. 

Im Gegenteil: häufige Wechsel von Futtermittel-Marken und Futtermittel-Sorten stellen eine große Belastung für den Magen-Darm-Trakt von Katzen dar und sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Für eine Katze in freier Wildbahn heißt der Speiseplan im Idealfall täglich Maus, und das gern 365 Tage im Jahr. Viel wichtiger als Abwechslung ist, dass das tägliche Futter artgerecht ist und alle wichtigen Nährstoffe enthält. 

Ein Hinweis darauf, dass die Katze eher eine eintönige Diät bevorzugt, ist auch die sogenannte Futterprägung. Wenn Katzen erst einmal eine persönliche Vorliebe für ein bestimmtes Futter entwickelt haben, ist es häufig extrem schwierig für Halter, sie auf ein anderes Futter umzustellen. 

Dies bedeutet allerdings nicht, dass Katzen immer nur das fressen, was ihnen guttut. Die natürlichen Instinkte der Katze wurden häufig durch Zucht, anerzogene Gewohnheiten, chemische Geschmacksverstärker oder medizinische Eingriffe (wie Kastration) abgeschwächt, und Fehlernährung, Übergewicht und Verdauungsprobleme sind eine häufige Folge. Deshalb macht es Sinn, Katzenwelpen verschiedene Optionen zur Futterprägung anzubieten, aber das Futter danach nicht mehr (grundlos) zu wechseln.

Mehrere Futterportionen über den Tag verteilt anzubieten, kommt der Verdauung der Katze entgegen. Allerdings darf insbesondere Nassfutter nicht einfach draußen stehen gelassen werden, da es schnell verdirbt und für die Katze schon abgestanden riecht, lange bevor Menschen es wahrnehmen können. Eine weitere Besonderheit von Katzen ist, dass sie nicht „süß“ schmecken, dagegen aber „sauer“ als wohlschmeckend empfinden. Für einige Katzen kann daher das Futter oder Wasser durch die Zugabe von ein wenig Zitronensaft erhöht werden. 

Im Unterschied zu Hunden sind Katzen nicht durch Futter motivierbar oder mehr auf den Menschen bezogen. Möchte man die Katze an sich binden, sind daher Jagdspiele oder andere Beschäftigungen viel besser geeignet als Leckerli. 

Was sind die häufigsten Ernährungsformen bei Katzen?

Die meisten Wohnungskatzen werden mit industriell hergestelltem Vollwertfutter in Form von Trocken- oder Nassfutter versorgt. Dies hat den praktischen Vorteil, dass die Fütterung für den Halter extrem unkompliziert ist. Allerdings wissen Halter oft nicht, welche Inhaltsstoffe sich genau hinter den Produkten verbergen und ob diese den tatsächlichen Nährstoffbedarf der Katze optimal abdecken. Zwar werben alle Produkte damit, die Katze optimal zu ernähren, aber de facto sind bei minderwertigen Produkten die Anteile von Getreide und Zucker oder auch ein Mangel an Vitaminen und Mineralien problematisch. Auch industrielle Zusatzstoffe wie unter anderem Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder Antibiotikarückstände können bei Katzen ebenso wie beim Menschen langfristige gesundheitliche Folgen haben. Die häufigsten Folgen für Katzen sind Übergewicht, Verdauungsprobleme und Nahrungsmittelallergien. 

Viele Tierbesitzer vertrauen daher nicht auf Fertigfutter und stellen, das Futter ihrer Katze selbst zusammen. Ein aktueller Trend ist das BARFen, die Rohfütterung. Bei dieser Methode bestehen die Futterrationen hauptsächlich aus rohem Muskelfleisch und Innereien. Ohne ernährungswissenschaftliches Hintergrundwissen bei der Zusammenstellung der Rationen kann es hierzu jedoch zu schwerwiegenden Unterversorgung und Mangelerscheinungen kommen. 

Einige Halter Preyen (vom engl. „prey“ = Beute), d.h. sie verfüttern tiefgefrorene, selten auch lebende Tiere wie Eintagsküken, Ratten und Mäuse, um der ursprünglichen Ernährung der Katze möglichst nahe zu kommen. Allerdings besteht sowohl beim Preyen als auch beim BARFen ein erhöhtes Risiko für Parasiten und Infektionskrankheiten, die sowohl für die Katze als auch den Menschen gefährlich werden können. 

Eine weitere Alternative zur Katzenernährung sind selbst gekochte Mahlzeiten. Immer mehr Tierbesitzer kochen selbst, und ernähren ihre Katze damit je nach eigener Überzeugung mit Mischkost, vegetarisch oder sogar vegan. Es ist durchaus möglich, Katzen mit selbsterstellten Rationen ausgewogen zu füttern. Es gibt auch gesundheitliche Faktoren wie etwa schwere Allergien, die selbst gekochte Mahlzeiten notwendig machen. Allerdings muss die Zusammenstellung der Nährstoffe sorgfältig auf den Bedarf der Katze abgestimmt sein, sonst besteht die Gefahr der Unterversorgung und Mangelerscheinungen. 

Insbesondere vegetarische und vegane Kost sind hier bedenklich, da diese nicht der arttypischen Ernährung und der Physiologie der Katze entsprechen. Aus tierärztlicher Sicht ist hiervon gänzlich abzuraten, da Katzen wie oben ausgeführt keine Allesfresser, sondern Fleischfresser sind. Gemäß § 2 des Tierschutzgesetzes ist die artgerechte Ernährung der Katze auch verpflichtend, d. h. bei einer nicht artgerechten Ernährung macht sich der Halter strafbar.

Als Halter muss man daher die Verantwortung für eine gesunde und artgerechte Ernährung übernehmen und sollte bei Fragen zur Ernährung der Katze immer den Tierarzt ansprechen. Dies ist natürlich einfacher bei Wohnungskatzen, aber auch bei Freigängern spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Häufig finden sich hier Mischformen zwischen Fütterung im Haus und freier Jagd. Dabei hat der Halter nur bedingt Einfluss auf die Ernährung, da man ja nicht kontrollieren kann, was und wie oft die Katze jagt und was möglicherweise der Nachbar als Fressen anbietet. Wenn bei einer Katze mit Freigang ernährungsbedingte Probleme auftreten, sollte der Freigang unbedingt bei der Ernährungsberatung mit angesprochen werden.

In welchen Fällen ist Ernährungsberatung für die Katze zu empfehlen?

Ernährungsberatung für die Katze: zur Orientierung auf dem Futtermarkt

Die Ernährungswissenschaft für Haustiere entwickelt sich stetig weiter, und damit wächst auch das Sortiment an Futtersorten. Zusätzlich zu der Auswahl in den Fachmärkten für Tierfutter bietet der Online-Versandhandel Haltern eine große Auswahl. Dabei gibt es Fertigfutter in verschiedenen Preisklassen, für verschiedene Altersgruppen, rassespezifisches Futter u. v. m. Hinzukommt eine Vielzahl an Nahrungsergänzungspräparaten und Spezialfutter wie beispielsweise hypoallergenes Futter, Futter aus Insekten oder Futter bei bestimmten Krankheiten. Da ist die Frage durchaus berechtigt, welches Futter tatsächlich das Beste für die Katze ist. 

Ernährungsberatung für Katzen wird hier immer wichtiger als Orientierungsstütze, die sich nach medizinischem Fachwissen und nicht nach Marketing und Ernährungstrends richtet. Im besten Fall setzen sich Halter bereits vor der Anschaffung der Katze mit Ernährungsfragen auseinander. In den meisten Fällen werden Kitten vom Züchter mit speziellem Kitten- oder Juniorfutter abgegeben. Spätestens, wenn der Wechsel zum neuen Futter ansteht, sollte man sich mit dem Tierarzt über die optimale Ernährung der Katze beraten lassen und/oder eine Ernährungsberatung für Katzen aufsuchen. 

Generell sollten Halter einen Futterwechsel oder Zusatzpräparate immer dann in Betracht ziehen, wenn sich der Nährstoffbedarf der Katze ändert. Ändert sich etwa das Bewegungsverhalten (Freilauf vs. Wohnungskatze) oder die Hormone (z. B. bei trächtigen und säugenden Katzen, oder nach einer Kastration) wirkt sich dies immer auch auf den Bedarf an Nährstoffen aus. 

Ernährungsberatung für Katzen: bei individueller Fütterung

Eine professionelle Ernährungsberatung für Katzen sollte auch dann zu Rate gezogen werden, wenn Katzenbesitzer das Futter selbst zusammenstellen möchten. Ebenso wie Ernährungsphilosophien beim Menschen ein aktuelles Trendthema sind, setzen sich auch mehr und mehr Halter mit bewusster Ernährung für ihre Katze auseinander. Viele möchten aus Überzeugung kein herkömmliches Fertigfutter verwenden. Dies liegt zum einen an öffentlich gewordenen Futtermittelskandalen, in denen in Tierfutter eine zu hohe Schadstoffbelastung und ein zu hoher Anteil von Kohlenhydraten (insbesondere Zucker) nachgewiesen wurde. Zum anderen werden oft für den Menschen geltende Ernährungsphilosophien auf die Katze übertragen, beispielsweise dass gute Ernährung frisch zubereitet werden muss, ausschließlich Bio-Futter verwendet wird oder die Katze sich wie Herrchen oder Frauchen vegetarisch/vegan ernähren sollte. 

Achtung: Durch falsch zusammengestellte Ernährungspläne der Halter steigt die Zahl der Katzen mit ernährungsbedingten Mangelerscheinungen, Parasiten und Folgeerkrankungen! Im Gegensatz zum Fertigfutter muss bei einer Umstellung auf individuelle Ernährungspläne jede Ration sorgfältig zusammengestellt werden. Die Ernährungspläne der Katze dürfen sich nicht nach den Vorlieben des Menschen richten, sondern müssen den Bedürfnissen der Katze entsprechen. Daher sollte bei einer individuellen Futterplanung immer eine Ernährungsberatung für Katzen in Anspruch genommen werden. 

Auch sollten Halter den Tierarzt über die (neue) Futterzusammensetzung der Katze informieren. Nur so kann der Tierarzt bei der Diagnose mögliche Zusammenhänge zwischen der besonderen Ernährungsform und Krankheitssymptomen herstellen und die richtige Medikation sicherstellen.  

Ernährungsberatung für Katzen: bei gesundheitlichen Einschränkungen

Für Katzen wird die Ernährungsberatung auch immer wichtiger bei der Therapie. Dies liegt zum einen daran, dass viele Katzen viel älter werden und daher vermehrt unter Krankheiten leiden oder Medikamente erhalten, die eine Ernährungsumstellung oder spezielle Nahrungsergänzungsmittel notwendig machen (z. B. Übergewicht, Diabetes, Gelenkschäden). Dies hängt mit veränderten Lebensumständen der Hauskatze zusammen (z. B. Rassenzucht, Bewegungsmangel, Kastration).  

Zudem entwickeln Katzen vermehrt Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Bestandteile des Futters, z. B.  Eiweiße, bestimmte Getreidesorten oder Futterzusatzstoffe. Leider steigt durch falsch zusammengestellte Ernährungspläne auch die Zahl der Katzen mit ernährungsbedingten Mangelerscheinungen, Parasiten und Magen-Darm-Problemen. Dies gilt insbesondere für vegetarisch oder vegan ernährte Katzen, aber auch Katzen mit unausgewogener Rohfütterung oder eben solchen Kochrationen. 

Hinweise auf Allergien oder Probleme mit dem Futter sind unter anderem Symptome wie: 

Dies können Verdauungsprobleme, aber auch Hinweise auf Allergien und Stoffwechselstörungen sein. Hierzu gehören Symptome wie: 

  • Auffällige Fressgewohnheiten (z. B. Appetitverlust, Futterverweigerung)
  • Verdauungsbeschwerden (z. B. häufige Blähungen, Durchfall, Verstopfungen, Erbrechen)
  • Veränderungen im Fell (z. B. Fell oder Haarausfall)
  • Unangenehmer Fellgeruch, schlechter Atem
  • Mangelnde Vitalität.

Bei all diesen Symptomen muss immer zunächst mit dem Tierarzt geklärt werden, ob nicht Erkrankungen im Spiel sind!

Darüber hinaus gibt es verschiedentliche gesundheitliche Gründe, die eine Ernährungsumstellung, eine besondere Diät- oder Zusatzpräparate erfordern. Übergewicht ist die wohl häufigste „Zivilisationskrankheit“ von Wohnungskatzen, bei der Ernährungsberatung Hilfestellungen gibt. Aber auch andere häufig auftretende Erkrankungen (z. B. Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch, Diabetes, chronische Niereninsuffizienz, Blasenentzündungen, Harnkristalle, Beschwerden im Bewegungsapparat, etc.) können durch eine Ernährungsumstellung positiv beeinflusst oder gar ohne Medikamente geheilt werden. In diesen Fällen wird der Tierarzt selbst die Ernährungsumstellung besprechen oder eine Ernährungsberatung für Katzen empfehlen. Es gibt auch Krankheiten oder Operationen, bei denen Katzen nur mit ausgewählten Kochrationen gesund werden kann.

Bei gesundheitlichen Ernährungsproblemen wird der Tierarzt oft selbst die Ernährungsumstellung empfehlen oder den Halter auf eine Ernährungsberatung für Katzen verweisen.

Wie läuft die Ernährungsberatung bei Katzen ab?

Ernährungsberatung für Hunde und Katzen erfolgt zum einen durch ausgebildete Tierärzte, aber auch durch freiberufliche Ernährungsberater für Hunde und Katzen. Der Tierarzt sollte dabei immer die erste Adresse sein, insbesondere wenn es um gesundheitliche Probleme der Katze geht. Der Tierarzt wird bei diagnostizierten Ernährungsproblemen auch diesbezüglich beraten.

Nicht alle Tierärzte bieten Ernährungsberatung an, insbesondere wenn es um die kontinuierliche Beratung zu Ernährungsplänen bei selbst zubereiteten Mahlzeiten geht. Hier sind die Angebote der freien Tierernährungsberater oft umfangreicher. Bei einer solchen Ernährungsberatung für Katzen wird der Halter umfassend nach den Vorlieben und Abneigungen der Katze und den eigenen Ansprüchen an die Fütterung befragt. Danach wird geklärt, was in Bezug auf den Gesundheitsstatus der Katze bezüglich der Zusammensetzung des Futters beachtet werden muss. Dabei erhält man bei einer guten Ernährungsberatung für Katzen fundierte Informationen und wird bei der Produktwahl unabhängig vom Futtermittelhersteller beraten. Es wird ein individueller Futterplan erstellt, der auf die Bedürfnisse der Katze und den Wunsch des Tierhalters passgenau zugeschnitten ist. Zudem erhalten Halter Tipps zur Optimierung des eigenen Verhaltens, beispielsweise wenn es der Katze schwerfällt, die Umstellung auf das neue Futter zu akzeptieren. Des Weiteren ist besonders bei futterverweigernden Katzen der Ernährungsberater ein persönlicher Ansprechpartner, mit dem die schrittweise Ernährungsumstellung und individuelle Probleme besprochen werden können.  

Sollte es keine Ernährungsberatung für Katzen in der Nähe des eigenen Wohnortes geben, ist auch eine Online-Beratung eine inzwischen gängige Option. Wie häufig Treffen oder Beratungsgespräche bei einer Ernährungsberatung notwendig sind, richtet sich nach dem Einzelfall.

Allerdings ist rechtlich gesehen Tierernährungsberater oder Ernährungsberatung für Katzen kein geschützter Begriff. Es gibt diesbezüglich zwar auch Studiengänge in Deutschland, jedoch darf sich theoretisch jeder diesen Titel selbst geben und sich dementsprechend im Internet vermarkten. Bei der Wahl eines freiberuflichen Ernährungsberaters sollte man daher zunächst Referenzen vom Tierarzt einholen. Es sollte sichergestellt sein, dass es sich um einen professionell ausgebildeten Tierernährungsberater handelt, der Fachkenntnisse in Futtermittelkunde und Tierernährung nachweisen kann. Sinnvoll ist auch, eine Ernährungsberatung der Katze in der Nähe aufzusuchen, damit sich der Ernährungsberater in regelmäßigen Abständen den Gesundheitszustand der Katze kontrollieren kann. Ein seriöser Tierernährungsberater sollte immer Auskünfte darüber geben können, welche Ausbildung er absolviert hat. Zudem sollte die Beratung unabhängig von Sponsoren aus der Futtermittelbranche erfolgen.

Die Kosten der Ernährungsberatung für Katzen sind von Fall zu Fall verschieden und richten sich nach den Gebühren des jeweiligen Tierarztes respektive des Ernährungsberaters. Seriöse Anbieter informieren bereits vor Beginn der Behandlung über die anfallenden Kosten. 

Fazit: Warum wird bei Katzen die Ernährungsberatung immer wichtiger?

Das Thema Ernährung rückt sowohl aus ideologischen als auch aus gesundheitlichen Gründen für viele Katzenbesitzer immer mehr ins Rampenlicht. Es ist allgemein bekannt, dass sich eine qualitativ hochwertige und ausgewogene Ernährung wichtig für die Gesundheit und Lebensqualität der Katze ist. Dabei ist die optimale Zusammensetzung der Ernährung individuell von Katze zu Katze verschieden. Mit professioneller Ernährungsberatung für Katzen kann das Futter auf Rasse, Geschlecht, Alter, Gewicht, Gesundheitszustand und sonstige individuelle Faktoren passgenau abgestimmt werden.

Je nach Beweggründen für die Ernährungsumstellung ist jedoch auch Vorsicht geboten. Viele Umstellungen oder Ernährungsmodelle, die nicht alle Nährstoffe abdecken, sind aus tierärztlicher Sicht kritisch zu betrachten. Und nicht jede Ernährungsberatung für Katzen ist seriös!

Der erste Ansprechpartner bei Fragen zur Ernährung der Katze sollte daher immer der behandelnde Tierarzt sein. Egal, ob die Katze Verdauungsprobleme zeigt oder der Halter eine Umstellung wünscht, empfiehlt es sich immer, das Thema offen anzusprechen.  Falls der Tierarzt nicht sogar selbst Ernährungsberatung anbietet, kann er sicher Empfehlungen für erprobte Futtermittel für Katzen und einen Ernährungsberater aussprechen. 

 

© AniCura

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