Eigentümerwechsel bei AniCura

Die derzeitigen Eigentümer von AniCura haben sich darauf geeinigt, bestehende Unternehmensanteile an Mars Petcare zu verkaufen. Im Zuge dieses Schritts bekommen wir einen neuen Eigentümer. Dieser ist ein erfolgreiches familiengeführtes Unternehmen, das uns ein dauerhaftes und stabiles Zuhause für die zukünftige Entwicklung verschafft. Unter dem Dach von Mars Petcare bleibt AniCura eigenständig. Zusätzlich eröffnen sich jedoch außergewöhnliche Möglichkeiten durch die enorme Branchenexpertise und die zahlreichen tierärztlichen Spezialisten, die in der Gruppe arbeiten. Dies schafft neue Chancen zum Austausch von Wissen und Best Practices.

AniCura wird unter dem Schirm von Mars Petcare Platz finden. Mars Petcare stellt mit 50.000 Mitarbeitern neben Mars Wrigley Confectionary und Mars Food den mit Abstand größten Unternehmensbereich dar. Mars Petcare widmet sich mit langjähriger Tradition bereits seit 80 Jahren der Versorgung von Haustieren.

Als AniCura werden wir weiterhin ein eigenständiges Unternehmen bleiben, samt unserer einzigartigen wertebasierten Unternehmenskultur und einer Philosophie, die sicherstellt, dass Entscheidungen möglichst dezentral und nah an Patient und Tier in der jeweiligen Klinik oder Praxis getroffen werden. Dies bedeutet weiterhin die medizinische Freiheit, in Abstimmung mit dem Tierbesitzer, die medizinisch beste Entscheidung zum Wohl des Tieres zu treffen, ob es sich um die Wahl von Medikamenten, Behandlungen, diagnostischen Verfahren oder Futtermittel handelt. 

  • Für AniCura ist Mars Petcare tatsächlich ein Glücksfall. Wir bleiben als Unternehmen eigenständig, aber es eröffnen sich Möglichkeiten, uns mit anderen Klinikgruppen innerhalb von Mars Petcare zu vernetzen. Beispielsweise werden wir mit BluePearl in den USA ein Schwesterunternehmen haben, das ausschließlich Überweisungskliniken betreibt und alleine über viele Spezialisten in allen Fachbereichen verfügt, sagt Nicolas Haas, Country Manager AniCura DACH.

Im tagtäglichen Betrieb der AniCura Kliniken und Praxen wird der Eigentümerwechsel kaum zu spüren sein. Tierbesitzer und überweisende Tierärzte können von AniCura auch in Zukunft den engagierten Einsatz in puncto Qualität und Service erwarten.

  • Wir werden immer wieder gefragt, ob sich für den Tierhalter oder unsere zahlreichen überweisenden Tierärzte unter der neuen Führung etwas ändert. AniCura das sind wir, die Auszubildenden, tiermedizinischen Fachangestellten, die Tierärzte und natürlich auch die ganzen Mitarbeiter, die ohne medizinische Ausbildung das Beste zum wohl unserer Patienten leisten. Dem Tier kann es zunächst egal sein, für wen der behandelnde Tierarzt arbeitet. Für die betreibende Tierklinik ist es aber sehr wichtig einen finanz- und wissensstarken Hintergrund zu haben, um bei der rasanten Entwicklung in der Tiermedizin vorne mithalten zu können. Das gilt sowohl für Investitionen in Medizintechnik und Personal als auch in Hinblick auf die Ausbildung unserer Mitarbeiter, sagt Dr. Arnd Stelljes, tierärztlicher Geschäftsführer AniCura DACH.

An unserem obersten Ziel eine hoch qualitative Versorgung von Tieren zu bieten hat sich nichts geändert. Durch eine engere Zusammenarbeit mit unseren neuen Kollegen in den USA werden wir dieses Ziel weiterhin verfolgen. Dies geht Hand in Hand mit der Weiterentwicklung jedes einzelnen Mitarbeiters bei AniCura, einerseits durch Weiterbildungen und andererseits durch den intensiven Austausch mit anderen Tierärzten. Dieser Austausch fand bisher zumindest innerhalb AniCuras ausschließlich im europäischen Rahmen statt.

Wir freuen uns die Bande, die bisher in den tiermedizinischen Bereich in die USA, durch einzelne Tierärzte bestanden, nun auch als Gruppe zu vertiefen. Tiermedizinisch werden wir auch weiterhin nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mithilfe neuster technologischer Entwicklungen arbeiten.

  • Viele der derzeitigen leitenden Mitarbeiter unserer Kliniken und Praxen haben auch schon in der Vergangenheit gute Kontakte in die USA gepflegt. Durch Schwesterunternehmen wie beispielsweise Blue Pearl, bekommen wir die Möglichkeit, einen professionellen Wissensaustausch zu organisieren. Blue Pearl beschäftigt mehrere Hundert Diplomates; das sind hochausgebildete, sehr wissenschaftlich arbeitende Tierärzte, die auf der ständigen Suche nach innovativen besseren Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten die Tiermedizin von morgen gestalten. Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit und habe den Eindruck, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht, sagt Dr. Arnd Stelljes, tierärztlicher Geschäftsführer AniCura DACH.

Für unsere Mitarbeiter ändert sich durch den Übergang zu Mars in der Praxis gar nichts. Die Arbeitsverhältnisse an den einzelnen Standorten, ebenso wie die Verträge, bleiben unberührt und das geltende Recht entspricht weiterhin dem jeweils gültigen Recht am Standort.

  • Organisatorisch bleiben die Dinge, wie sie sind. Unser Geschäftsführer und CEO Peter Dahlberg sowie das derzeitige Management werden weiterhin AniCura leiten, und in den Kliniken und Praxen wird es dadurch keine Veränderung geben, sagt Nicolas Haas, Country Manager AniCura DACH.

Unsere zugehörigen Kliniken wurden oft über Jahrzehnte hinweg erfolgreich von Tierärzten aufgebaut und geführt. Mit dem Verkauf an AniCura gingen die damaligen Klinikeigner bereits den ersten Schritt in einen größeren Verbund hinein, um so mit das Fortbestehen von Tierklinik und Arbeitsstellen zu sichern und neue Möglichkeiten aufzumachen für Entwicklung von Tiermedizin, Ausstattung und Mitarbeitern.

  • Ein Verkauf von AniCura an den nächsten Eigentümer war absehbar. Ich bin überzeugt, dass unsere Unternehmensführung um unseren CEO Peter Dahlberg eine gute Heimat für die AniCura gefunden hat. Mit dem Verkauf an Mars Petcare, ist unser neuer Eigentümer kein reiner Finanzinvestor, der AniCura lediglich als Business Case sieht und ist gleichzeitig genauso wenig den Schwankungen einer Börse ausgesetzt. Wer sich die Zeit nimmt, sich mit dem Unternehmen Mars zu beschäftigen, erkennt, dass die tierärztliche Versorgung von Haustieren ein Zukunftsmarkt ist. Aus diesem Grunde gehe ich davon aus, dass wir durch den Verkauf auch die Möglichkeit bekommen, in Zukunftsprojekte zu investieren, die häufig auch einen etwas längeren Zeitraum bedürfen, bevor sie sich amortisieren. In diesem Sinne folgen wir unserer Unternehmensphilosophie „shaping the future of veterinary care“ – gemeinsam gestalten wir die Tiermedizin von morgen, sagt Dr. Arnd Stelljes, tierärztlicher Geschäftsführer AniCura DACH.
  • Unsere Mitarbeiter sind unseres wichtigstes Gut. Auch unter dem Dach von Mars Petcare werden wir umfangreich in unsere Mitarbeiter und deren Arbeitsplatz investieren, ob es sich hierbei um Fortbildungen, eine nachhaltige Arbeitsbelastung oder tagtäglichen Verbesserungen im Zuge von Mitarbeiterbefragungen handelt. Obgleich AniCura immer nur einen vergleichsweise kleinen Teil der tierärztlichen Standorte stellen wird, so erwarten wir auch mit unserem neuen Eigentümer ein klares Signal, die berufspolitische Entwicklung aktiv mitzuformen und die Tiermedizin spannend und zukunftssicher zu gestalten. Gleichermaßen hat sich AniCura der Nachhaltigkeit verschrieben und wird sich zukünftig noch stärker mit Initiativen in vielfältigen Bereichen wie Antibiose, Umweltschutz und Tierwohl engagieren, sagt Nicolas Haas, Country Manager AniCura DACH.

Für die Zukunft vertrauen wir auf interessante und außergewöhnliche Rahmenbedingungen unter dem neuen Eigentümer, unseren Anspruch, eine Vorbildrolle in der medizinischen Qualität und im Kundenservice einnehmen zu können.

  • Uns begeistert die Perspektive mit Mars zusammenzuarbeiten, um die bestmögliche tierärztliche Versorgung bereitstellen zu können, ob heute oder in Zukunft, sagt Peter Dahlberg, Geschäftsführer / CEO AniCura.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne in der AniCura-Zentrale oder den jeweiligen Kliniken und Praxen zur Verfügung. Wir freuen uns, auch in Zukunft gemeinsam mit unseren überweisenden Tierärzten eine ausgezeichnete tiermedizinische Versorgung leisten zu können und freuen uns immer, wenn es Anregungen für zukünftige Verbesserungen gibt.

  

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an presse[at]anicura.de

 

 

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