Corona Informationen

Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern gegen Coronavirus zu gewährleisten. Bitte betreten Sie die AniCura Praxisräumlichkeiten mit einer FFP2-Maske. Wenn Sie sich krank oder unwohl fühlen, senden Sie bitte eine andere Begleitperson, um Ihren Termin wahrzunehmen. Hier finden Sie Informationen für Tierhalter rund um das Coronavirus. Weitere Infos

Endoskopische Kastration der Hündin

Die endoskopische oder auch laparoskopische Kastration ist eine minimal-invasive Variante zur Kastration einer Hündin, die viele Vorteile gegenüber der konventionellen (offenen) Kastration bietet.

Wenden Sie sich an einen Tierarzt

Wenn Sie diese Symptome bei Ihrem Ihrem Haustier feststellen, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Tierarzt zu wenden.
  • Es entstehen keine großen Wundflächen und keine mehrere Zentimeter lange Operationsnaht.
  • Es sind nur zwei oder drei sehr kleine Schnitte in die Bauchdecke notwendig, durch die die endoskopischen Instrumente in die Bauchhöhle eingeführt werden.
  • Der Zustand der Organe der Bauchhöhle kann überprüft werden.
  • Die Wundheilung ist schnell und komplikationslos, da der Hund weniger oder gar nicht an der kleinen Operationsstelle leckt.
  • Ein Ziehen von Fäden ist nicht notwendig, da die kleinen Schnitte mit ein bis zwei Knoten aus selbst auflösendem Material geschlossen werden.
  • Die Hündin hat nach der OP weniger Schmerzen, schmerzstillende Mittel können in geringerer Dosis gegeben werden.
  • Die Hündin ist nach kurzer Zeit wieder fit und munter auf den Beinen.

Bei der laparoskopischen Kastration werden in aller Regel nur die Eierstöcke entfernt, der Verbleib der Gebärmutter im Hund bringt in der Regel keine Nachteile mit sich. Sollte die Gebärmutter jedoch verändert sein, so muss sie entfernt werden. Dies kann unter Umständen laparoskopisch-assistiert durchgeführt werden, im Einzelfall muss jedoch eine konventionelle Kastration mit Entfernung der Gebärmutter erfolgen (Ovariohysterektomie).

Eine endoskopische Kastration kann in jedem Alter durchgeführt werden. Dabei spielt es keine Rolle ob die Hündin bereits trächtig war oder wie schwer sie ist. In einigen Fällen ist eine endoskopische Kastration auch bei einer Gebärmuttervereiterung möglich.

Vorraussetzung: Die Hündin sollte bei guter Gesundheit sein und keine Vorerkrankungen aufweisen.

Wir beraten Sie ausführlich und führen eine umfassende und sorgfältige Erstuntersuchung Ihres Tieres durch.

© AniCura, Dr. Nikola Medl