Wie auch in der Humanmedizin, führen wir im Notdienst eine Triagierung durch, um schwerer erkrankte Patienten schnellstmöglich identifizieren zu können. Daher kann es bei weniger schweren Notfällen (z.B. leichtes Erbrechen, leichter Schmerz) zu Gunsten von schweren, lebensbedrohlichen Notfällen (Magendrehung, Schock, schweres Trauma) zu längeren Wartezeiten kommen.
Auch wenn im Notdienst nicht für alle Patienten eine konkrete Diagnose gestellt werden kann, werden wir durch unsere mannigfaltigen Möglichkeiten (z.B. Blut- und Urinuntersuchungen, Gerinnungsanalyse, Röntgenuntersuchung, Ultraschall) sehr häufig eine Eingrenzung der Problematik vornehmen können.
Instabile Patienten, bei denen eine ambulante Behandlung nicht ausreichend ist, können stationär aufgenommen und versorgt werden. Lebenserhaltende Operationen werden je nach Indikation auch im Notdienst durchgeführt.
