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Ein Kätzchen kommt ins Haus: Vom liebenswerten Wollknäuel zum Haustier

Katzenwelpen sind mit ihren großen Augen und Ohren und ihrem verspielten Verhalten besonders niedlich. Als Katzenbesitzer sind Sie nicht nur für das Spielen und Schmusen zuständig, sondern müssen sich auch um Gesundheit, Ernährung und Erziehung kümmern: Denn wie jedes Jungtier brauchen Katzenwelpen klare Regeln, die dem Tier und dem Menschen Sicherheit geben.

Gesundheit und Hygiene sind die Basis

Bestimmt haben Sie keine »Katze im Sack« gekauft. Zur Sicherheit sollten Sie Ihr Kätzchen in der Tierarztpraxis vorstellen, um sicherzugehen, dass keine Krankheiten oder Parasiten (Flöhe etc.) vorliegen. Auch über notwendige weitere Maßnahmen - wie Impfungen, Entwurmungen und rechtzeitige Kastration - oder bei Fragen zur Ernährung werden Sie gerne beraten.
Viele Kätzchen sind von Anfang an stubenrein und benutzen das Katzenklo. Dieses sollte jedoch nicht neben Futter- oder Trinknapf aufgestellt sein und muss regelmäßig gereinigt werden. Sind mehrere Katzen im Haus, werden oft auch mehrere Katzentoiletten benötigt.

Konsequente Erziehung ist wichtig

Katzen wachsen schnell - und werden ebenso schnell erwachsen. In den 6 bis 8 Monaten bis zur Geschlechtsreife (Kätzinnen können je nach Rasse schon mit 4-5 Monaten das erste Mal rollig werden) müssen sie alles lernen, was für ein konfliktfreies Zusammenleben im menschlichen Haushalt wichtig ist. Bei erwachsenen Katzen ist das Erlernen von Regeln weitaus schwieriger.

  • Schlafplatz: Einmal im Bett - immer im Bett! Wenn Sie das nicht wollen, sorgen Sie für einen kuscheligen Schlafplatz.
  • Fütterung: Regelmäßige Fütterungszeiten und kleine Portionen sind ideal. Bei mehreren Katzen sollten Sie dafür sorgen, dass jede zu ihrem Recht kommt.
  • Kratzen und Beißen: Das Kätzchen muss erst lernen, was es darf und was verboten ist. Katzenbisse oder -kratzer können durch die daran mitbeteiligten Bakterien für Menschen mehr als nur unangenehm werden. Daher sollten Sie auf Beißen oder Kratzen schnell und laut reagieren, es beiseiteschieben und ignorieren.
  • Katzen sind Kletterer: Wenn jedoch das Kätzchen ständig die Vorhänge hochklettern will, ist oft guter Rat teuer. Ein Tipp: Legen Sie sich einen Föhn zurecht, und wenn sie das nächste Mal hochklettert, blasen Sie ihr mit der warmen Luft in das Gesicht. Alternativ können Sie auch mit einem Blumensprüher Wasser versprühen. Diese unangenehmen Empfindungen sind oft sehr nachhaltig.

Grundsätzlich gilt: Eine disziplinierende Maßnahme (Besprühen, Anpusten, lautes Klatschen mit den Händen) muss sofort und konsequent erfolgen, damit die Katze die Tat und die darauffolgende Aktion in Zusammenhang bringen kann.

Verhalten und Umfeld

  • Kampfspiele: Steht kein Katzenspielkamerad zur Verfügung, sind mit Lederhandschuhen oder einem Handtuch geschützte Hände (auch Plüsch-Handpuppe) gut zum Kampfspiel geeignet. Die nackte Haut sollte nie zum Beißen und Kratzen einladen!
  • Kratzbaum: Das Schärfen der Krallen an einem Kratzbaum dient der Nagelpflege, gehört aber auch zum normalen Verhalten einer Katze, die so auch ihr Revier markiert. Idealerweise ist er nicht zu klein und steht zwischen Schlafplatz und Katzenklo. Kleinen Katzen muss der Gebrauch oft erst beigebracht werden.
  • Freigang: Kätzchen sollten zunächst für längere Zeit in der Wohnung bzw. im Haus gehalten werden, um ihr Zuhause kennenzulernen, bevor sie nach draußen dürfen.
  • Andere Haustiere: Sind noch andere Haustiere im Haus, ist es wichtig, ihnen gerade nach Einzug des Neulings ebenso Aufmerksamkeit zu widmen. Konzentrieren sich alle auf das neue Kätzchen, kommt es leicht zu Eifersucht und unerwünschtem Verhalten.
  • Gefahren: Kätzchen sind neugierig und wollen alles erkunden. Checken Sie daher vor dem Einschalten den Innenraum von Wasch- und Geschirrspülmaschine, Backofen und Wäschetrockner. Haushaltschemikalien und giftige Pflanzen sollten außer der Reichweite der Katzen sein. In Heizungen mit Abdeckgitter könnten die Krallen hängenbleiben, daher sind diese am besten abzudecken. Gekippte Fenster sind ebenfalls eine Gefahrenquelle. Wie bei Kleinkindern ist auch Vorsicht geboten bei Plastiktüten und Gegenständen, die verschluckt werden könnten.

Bei allen Fragen rund um die junge Katze: Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern! Weitere Informationen rund um die Katze.