Neben einer korrekten technischen Durchführung der Magnetresonanzuntersuchung, ist eine korrekte Interpretation des gewonnen Bildmaterials essenziell. Auch hier erfüllt unser Team den höchstmöglichen veterinärmedizinischen Ausbildungsstandard und kann daher über die richtige Diagnosestellung hinaus die notwendigen Therapieoptionen initiieren.
Bei einer MRT-Untersuchung wird mit einem starken Magnetfeld und Hochfrequenzfeldern gearbeitet. Diese Methode erlaubt vor allem eine hervorragende und detaillierte dreidimensionale Darstellung von den Weichteilgeweben des Körpers. Eine Strahlenbelastung durch Röntgenstrahlen entsteht nicht.
Bei unserem Gerät handelt es sich um ein offenes Niederfeldgerät (Esaote VetGrande), welches zu den modernsten Geräten auf dem Markt zählt und damit die Diagnostik im Schnittbildverfahren von Patienten auf höchstem Niveau ermöglicht.
In unserer Klinik findet das MRT vor allem im Fachgebiet der Neurologie und auch der Chirurgie Einsatz.
Da die Patienten über einen gewissen Zeitraum absolut ruhig lieben bleiben müssen, um relevante und aussagekräftige Bilder zu erhalten, findet die Untersuchung immer in Vollnarkose statt. Eine Überwachung des Patienten wird ununterbrochen und mit Sichtkontakt über moderne Narkosegeräte gewährleistet.
Die häufigsten Gründe für eine MRT sind Fragestellungen bei Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks. Für die Abklärung von zentralen neurologischen Symptomen ist die MRT ein wichtiger diagnostischer Faktor, findet jedoch immer in Kombination mit weiteren diagnostischen Maßnahmen (z.B. neurologische Untersuchung, Blutuntersuchung, Liquoruntersuchung) statt.
Auch bei neurologisch-orthopädischen Problemen (Lahmheiten, Schwäche, ausgeprägter Schmerz) ist eine bildgebende Darstellung der Wirbelsäule, des Rückenmarks, der Bandscheiben und der anliegenden nervalen, ggf auch muskulären Strukturen essenziell.
Nur bei einer klaren Diagnosestellung kann gezielt therapiert und die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffs abgewogen werden.