Tierarzttraining Hund

Ganz gleich, wie sehr Ihr Hund den Besuch beim Tierarzt verabscheut, manchmal lässt er sich nicht vermeiden. Dann ist es für Sie und Ihren Hund hilfreich, vorbereitet zu sein. Hier sind einige einfache Übungen, die Sie zu Hause mit Ihrem Hund machen können.

Das Wichtigste ist, Ihren Hund auf die typischen Situationen und Handlungen vorzubereiten, die bei einem Tierarztbesuch vorkommen. Zum Beispiel den Hund auf eine Seite legen, die Pfoten berühren, im Maul, in den Augen und Ohren untersucht werden, die Rute anheben, die Temperatur messen oder einen Maulkorb anlegen.

Durch das Training unterstützen Sie das Kontrollgefühl Ihres Hundes. Wenn Sie mit dem Training schon früh begonnen haben, als Ihr Hund noch ein Welpe war, wird er wahrscheinlich keine Probleme haben, wenn ein unbekannter Tierarzt ihm ins Ohr schaut, seine Temperatur überprüft oder seine Pfoten berührt. Keine Sorge, wenn Sie einen erwachsenen Hund haben – auch hier macht das Training Sinn, denn auch Hunde lernen nie aus.

Während des Trainings ist es wichtig, dass Sie ein Tempo wählen, das zu Ihrem Hund passt. Fangen Sie möglichst mit kurzen Trainingseinheiten an, wenn der Hund ruhig und entspannt ist. Lernen Sie die Signale Ihres Hundes und passen Sie das Training entsprechend an. Wenn er zum Beispiel versucht, wegzulaufen oder seinen Kopf schnell dreht, wenn Sie versuchen, eine Zahnkontrolle durchzuführen, sind Sie vielleicht zu schnell vorgegangen und müssen kleinere Trainingsschritte machen. Wie bei jedem Training ist es wichtig, ruhig und methodisch vorzugehen, das Training allmählich zu steigern und danach mit Streicheleinheiten und Leckerli zu loben. Das Training soll Spaß machen! 

Die tägliche Untersuchung Ihres Hundes zu Hause ist eine gute Möglichkeit, ihn an typischen Tierarzthandlungen zu gewöhnen und hilft Ihnen gleichzeitig Krankheiten und Verletzungen rechtzeitig zu erkennen. Beginnen Sie am Kopf mit Mund, Nase, Augen und Ohren und arbeiten Sie sich dann weiter nach hinten. Achten Sie darauf, dass Haut und Fell frei von Hautausschlägen und Verfilzungen sind und prüfen Sie Beine, Pfoten, Hals und Rücken ob sich Bereiche geschwollen anfühlen oder Sie Verletzungen finden. Es ist auch gut, die Temperatur Ihres Hundes im gesunden Zustand zu messen, um seine normale Temperatur zu kennen.

Weitere Ratschläge und Trainingstipps geben Ihnen gerne unsere Mitarbeiter vor Ort.