Fruchtbarkeitsprobleme, Optimierung des Deckzeitpunktes, künstliche Insemination und Trächtigkeitskontrollen sind Themen im Bereich der Gynäkologie

Kleve

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Gynäkologische Untersuchungen

Wenn bei Ihrem Tier das Paaren problematisch war oder es Schwierigkeiten gab, trächtig zu werden, kann eine Fruchtbarkeitsuntersuchung (Fertilitätsuntersuchung) sinnvoll sein. Hierzu führt der Tierarzt eine allgemeine Untersuchung des Tieres durch und nimmt bei dieser Gelegenheit häufig einen Vaginalabstrich und eine Blutprobe.

Progesteronbestimmung

Anhand einer Blutprobe zur Progesteronbestimmung kann der Zeitpunkt des Eisprungs der Hündin festgestellt werden. Um einen geeigneten Zeitpunkt für die Paarung der läufigen Hündin zu ermitteln, wird der Progesterongehalt im Blut oft mehrere Tage in Folge gemessen.

Vaginalabstrich

Ein Vaginalabstrich ist eine Untersuchung der Vaginalschleimhautzellen der Hündin. Hierbei werden mit einem Wattestäbchen Zellen der Vaginalschleimhaut entnommen. Nach dem Ausstreichen auf einem Objektträger und anschließender Färbung wird anhand der Zelltypen der Zyklusstand ermittelt.

Ultraschalldiagnostik

Die Trächtigkeit kann mithilfe von Ultraschall bestätigt werden, der meist frühestens 24 Tage nach der Paarung durchgeführt wird. Mit der fetalen Ultraschalldiagnostik wird der Herzschlag und der Entwicklungsstand der ungeborenen Welpen kontrolliert.

Röntgendiagnostik

Um einen Überblick über die Anzahl der ungeborenen Welpen zu erhalten, kann nach ca. 40–50 Tagen Trächtigkeit eine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden, da zu diesem Zeitpunkt das Skelett der Föten bereits verkalkt und damit röntgenologisch sichtbar ist. Dann ist eine Röntgenuntersuchung zur Feststellung der Größe des Wurfs sicherer als ein Ultraschall.