Pomeranian

Dieser kleine, fuchsgesichtige Hund ist kompakt, aktiv und intelligent. Abgesehen davon, dass er flauschig und ausgesprochen niedlich ist, ist er ein echter Familienhund mit Wachhundinstinkten – und hat außerdem eine interessante Geschichte.

Kurze Fakten

Hintergrund

Der Pomeranian, auch als Zwergspitz bekannt, ist eine Hunderasse vom Typ Spitz. Sie wurde nach der Region Pommern benannt, die zum Teil im Nordwesten von Polen und zum Teil im Nordosten von Deutschland liegt. Die ersten Pomeranians wogen 9–13 kg, waren also viel größer als der Pom, den wir heute kennen.

In Großbritannien wurde die Rasse beliebt, nachdem Queen Victoria sich während eines Urlaubs in Italien in einen Pomeranian verliebt hatte. Sie nahm ihn mit nach Hause und die Popularität der Rasse nahm rasant zu. Er wurde in der Größe heruntergezüchtet, bis auf die Größe eines Toy-Hundes (Schoßhunds), wie wir ihn heute kennen.

Der Name „Pomeranian“ wurde in Deutschland bis 1974 nicht akzeptiert. Stattdessen wurde der generische Name „Deutscher Spitz“ verwendet, denn es hielt sich die Auffassung, es handle sich um eine nationale deutsche Rasse. In vielen anderen Ländern wird die Rasse noch immer als Zwergspitz bezeichnet.

 

Temperament

Pomeranians gehören zwar zu den kleinsten Hunderassen, aber sie sind nicht zu unterschätzen. Sie haben ein stolzes und glamouröses Auftreten und sind extrovertierte, schlaue und lebhafte Persönlichkeiten. Sie übernehmen gerne die Kontrolle und haben meist keine Angst vor Fremden oder anderen Tieren. Der kleine Pom ist ruhig und macht es einem leicht, mit ihm zusammenzuleben. Er sitzt gerne auf Ihrem Schoß, holt aber auch gerne Stöckchen im Garten. Denken Sie daran, dass dieser kleine Hund dazu tendiert, viel zu bellen. Sie sind exzellente Wachhunde und bellen alles an, was ihnen ungewöhnlich erscheint.

 

Level an Aktivität

Poms haben viel Energie und gehen gerne spazieren. Obwohl sie klein sind, brauchen sie regelmäßig Bewegung und blühen im Training auf. Sie sind sehr intelligent, lernen gerne Tricks und nehmen häufig an Hundesport – wie Agility, Freestyle, Rally und Tracking – teil. Der Pom ist am glücklichsten, wenn er auf lange Spaziergänge gehen, Blätter jagen und mit anderen kleinen Hunden spielen darf. Poms freuen sich immer über die Begegnung mit neuen Leuten und erkunden gerne fremde Umgebungen und Gerüche.



Fellpflege

Pomeranians haben einen volles und flauschiges Doppelfell. Die Unterwolle ist weich und dicht; das äußere Fell ist lang und glatt mit einer groben Textur. Damit Ihr Pomeranian lange gut aussieht, sollte das Fell regelmäßig gebürstet werden. Poms verlieren mäßig Haare. Wenn Sie Ihren Pom mehrmals pro Woche bürsten, sollte der Haarausfall kein großes Problem sein.

 

Training

Pomeranians sind intelligent, was es einfach macht, sie zu trainieren. Aber sie nehmen Befehle nur von Personen entgegen, die sie respektieren. Also sollten Sie für ein erfolgreiches Training konsequent sein, feste Grenzen setzen und sich als Anführer in der Beziehung etablieren. Falls Sie das nicht tun, ist Ihr Pom mehr als willig, die Kontrolle zu übernehmen.

 

Größe und Gewicht

Pomeranians sind eine Toy-Hunderasse – sie sind wirklich klein. Die durchschnittliche Größe eines ausgewachsenen Pom sind nur 18–23 cm. Das Gewicht liegt meist zwischen 1,3–3,1 kg bei Rüden und bei Hündinnen.

 

Farbe

Die Farbe der Poms variiert. Es sind alle Farben, Farbtöne und Kombinationen erlaubt.

 

Besonderheiten der Rasse

Diese kleinen Hunde halten sich oft für viel größer, als sie tatsächlich sind – sie haben den Mut von wesentlich größeren Hunden. Das kann manchmal dazu führen, dass sie sich eben mit viel größeren Hunden anlegen. Aber wenn sie mit anderen Hunden und Tieren angemessen sozialisiert werden, verstehen sie sich normalerweise ziemlich gut mit ihnen.

Erbkrankheiten

Insgesamt sind Pomeranians eine gesunde Rasse. Aber genau wie jede andere Rasse sind sie anfällig für gewisse Gesundheitsprobleme. Als verantwortungsvollem/r Haustierbesitzer/in sollten Ihnen diese bekannt sein. Einige der häufigsten Krankheiten bei Pomeranians sind:

Sie sollten auch im Hinterkopf behalten, dass die Rasse anfälliger für Zahnstein ist und häufige Zahnreinigungen unter Anästhesie erhalten sollte (manche Hunde brauchen die Behandlung etwa 3–4 Mal pro Jahr).

 

Futter

Wie bei anderen Rassen sollte die Menge an Futter an die Größe, das Gewicht und den Gesundheitszustand des Hundes angepasst sein. Da der Pom ein aktiver Hund ist, ist es sehr wichtig, das Futter an das Aktivitätslevel des Hundes anzupassen. Richten Sie sich danach, was für Ihren Hund am besten ist, und sprechen Sie im Zweifel mit einem Tierarzt.

 

Art

Begleithund

 

Fünf Fakten über Pomeranians

  1. Der Pomeranian ist eine Hunderasse vom Typ Spitz und wurde nach der Region Pommern benannt, die sich im Nordwesten von Polen und Nordosten von Deutschland erstreckt.
  2. Der ursprüngliche Pomeranian wog 9–13 kg, was bedeutet, dass er viel größer war als der Pom, den wir heute kennen.
  3. Der Pom hat ein stolzes und glamouröses Auftreten und einen extrovertierten, schlauen und lebhaften Charakter.
  4. Die Rasse ist intelligent, lernt gerne Tricks und nimmt häufig an Hundesport wie Agility, Freestyle, Rally und Tracking teil.
  5. Pomeranians haben ein volles und flauschiges Doppelfell. Die Unterwolle ist weich und dicht; das äußere Fell ist lang und glatt mit einer groben Textur.