Geschichte der Klinik

Seit 1977 wird im ehemaligen Forsthaus Sanssouci Tor, das um 1843 von dem berühmten Architekten Ludwig Persius (1803 bis 1845) erbaut wurde, Veterinärmedizin auf hohem Niveau praktiziert. Die zuvor staatlich geführte tierärztliche Klinik wurde 1991 durch Dr. Wulf Doherr und Dr. Rainer Stuckas übernommen.

Im Dezember 1998 traten Dr. Thomas Hanisch und Dr. Thomas Zabke als Partner der Gemeinschaftspraxis bei.

Nachdem Dr. Wulf Doherr 2009 in den Altersruhestand trat, begleitete Dr. Stefan Gassal von 2011bis 2019 die Tierklinik Potsdam als Partner.

Seit dem 1. August 2018 sind wir Teil von AniCura, einer auf die tierärztliche Versorgung von Haustieren spezialisierte Familie namhafter Tierkliniken und Tierarztpraxen in Skandinavien, Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den Niederlanden.

Am 06.03.2019 sind wir nach einjähriger Bauzeit in unseren direkt angrenzenden Neubau gezogen. Wir bieten nun eine barrierefreie Behandlung mit getrennten Wartebereichen für Hund und Katze sowie CT- und MRT-Untersuchungen an. Unser historisches Forsthaus dient nunmehr als Sozialgebäude mit Büros und Seminarräumen. 

 

Hinweise für OP-Patienten

Operationen können in der Regel nur nach vorheriger Terminvereinbarung durchgeführt werden. Notoperationen wie z.B. Kaiserschnitt oder Magendrehung des Hundes werden zu jeder Zeit unverzüglich vorgenommen.

Für geplante Operationen sollte die letzte Fütterung bei Hund und Katze mindestens 12 Stunden zurückliegen. Wasser kann den Tieren bis 4 Stunden vor der OP angeboten werden. Da jede Narkoseform (Injektionsnarkose und Inhalationsnarkose) ein Risiko birgt, wird der Patient vor der Narkose auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Der Tierarzt ist aber auch auf Ihre Informationen über das Tier angewiesen: z.B. bekannte Vorerkrankungen, regelmäßige Medikamenteneinnahme und Besonderheiten in den Tagen vor der OP sind mitzuteilen. Ein ruhiger, besonnener Umgang in den Stunden vor einer OP ist angeraten, da sich besonders bei Hunden die Anspannung der Besitzer auf die Patienten übertragen kann. Ein kurzer Spaziergang zum Entleeren der Blase ist sinnvoll.

Nahezu allen Patienten wird in direkter Vorbereitung der OP ein venöser Verweilkatheter in die Vene eingebracht, über den die Narkosemedikamente und Infusionen verabreicht werden. Bis zu diesem Vorgang können sie ihr Tier nach vorheriger Absprache begleiten. Ein Betreten der OP Bereiche ist für die Besitzer nicht möglich.

 

Stationäre Aufnahme

Aus verschiedenen medizinischen Gründen kann es notwendig werden, dass Ihr Tier über Nacht oder sogar mehrere Tage in der Klinik bleiben muss. Dafür steht eine Station mit verschiedenen Räumlichkeiten zu Verfügung. Jedes Tier wird dabei in einer eigenen, der Körpergröße angepassten bequemen Box untergebracht. Die Räume sind klimatisiert, außerdem sind die Boxen mit getrennten Heizungen ausgestattet, so dass eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse Ihres Lieblings möglich ist.

Aus hygienischen Gründen dürfen eigene Körbe, Decken, Spielzeuge nur in Ausnahmefällen mitgebracht werden.

Die Tierklinik verfügt über verschiedene Stationen für operierte Tiere und nicht ansteckend erkrankte Tiere, eine Isolierstation für Tiere mit Infektionskrankheiten sowie eine spezielle Station für die kleinen Heimtiere (Nagetiere, Kaninchen, Vögel, Reptilien etc.).

Tagsüber kümmern sich die Tiermedizinischen Fachangestellten liebevoll um die stationär aufgenommenen Patienten. Wenn die Erkrankung des Tieres es zulässt, werden die Hunde mindestens dreimal täglich in das direkt vor der Tür liegende Waldgebiet ausgeführt. Jeden Morgen findet eine Visite mit den diensthabenden Tierärzten statt. Die Patienten werden untersucht, bei Notwendigkeit werden weitere Untersuchungen veranlasst und die Therapiepläne werden aktualisiert. Auch nachts kontrolliert der diensthabende Kollege den Zustand der Patienten regelmäßig und verabreicht die nächtlichen Medikamente und Infusionen.

Der Besuch von stationär aufgenommenen Tieren ist aus hygienischen, organisatorischen und psychologischen Gründen nur in Ausnahmefällen nach individueller Absprache erlaubt. Kein Tier kann verstehen, warum der Besitzer kommt und wenig später wieder gehen muss.

Die Dauer des Aufenthalts Ihres Tieres in der Klinik richtet sich nach dem Umfang der durchzuführenden Diagnostik und dem Schweregrad der Erkrankung. Selbstverständlich sind wir bemüht, die Aufenthaltsdauer Ihres Tieres bei uns im Interesse aller Beteiligten so kurz wie möglich zu halten.

 

Unsere Gebühren sind gesetzlich geregelt

Wir informieren Sie gerne vor Beginn jeder Behandlung/jeder Operation über die in etwa zu erwartenden Kosten. Je nach Krankheitsverlauf können zusätzliche Kosten entstehen, die wir schnellstmöglich mit Ihnen besprechen. 

Prinzipiell werden alle Leistungen nach der für alle Tierärzte verbindlichen Gebührenordnung (GOT) und alle Medikamente nach der Apotheken-Abgabeverordnung abgerechnet. Im Notdienst berechnen wir gemäß § 3 (4) der Gebührenordnung für Tierärzte (Service der Bundestierärztekammer) grundsätzlich 100 % Zuschlag auf den üblichen Gebührensatz.   

Zahlungsmodalitäten

In unserer Klinik haben Sie die Möglichkeit in bar oder mit EC-Karte zu bezahlen.