Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Verfahren, das mittels Röntgentechnik überlagerungsfreie Schnittbilder der gewünschten Körperregionen liefert.

Heilbronn

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In der Tiermedizin müssen die Tiere für eine CT-Untersuchung in eine oberflächliche Narkose gelegt werden. Die Untersuchungszeit beschränkt sich jedoch auf wenige Minuten, wodurch ihr Einsatz auch bei Tieren mit erhöhtem Narkoserisiko, wie alten, kranken oder verunfallten Tieren möglich wird. Durch die kurze Narkosedauer eignet sich die Computertomographie auch gut für die Diagnostik vor notwendigen chirurgischen Eingriffen.

Sie ist sehr nützlich zur Operationsplanung aufgrund der genauen Darstellung komplizierter Frakturen. Auch im einfachen Röntgenbild nicht erkennbare Haarrisse (z.B. des Schädels) werden deutlich.

Bei der Unfalldiagnostik kann sicher beantwortet werden, ob Knochenbrüche vorliegen und/oder Blutungen (z.B. beim Schädel-Hirn-Trauma) oder innere Verletzungen bestehen.
Da die Computertomographie in sehr kurzer Zeit durchgeführt werden kann, bringt sie v.a. bei polytraumatisierten Tieren (d.h. bei Verletzung vieler Organe) einen schnellen und umfassenden Überblick über alle Schädigungen des Patienten ohne diesen durch eine unnötig lange Narkosedauer zu belasten.

  

 Wie läuft eine CT-Untersuchung ab?

Die computertomographische Untersuchung kann bei Tieren nur in Kurznarkose erfolgen. Meist wird hierfür nach einer Prämedikation eine Inhalationsnarkose mit Isofluran und Sauerstoff verwendet. Oft wird zusätzlich ein Kontrastmittel über die Vene verabreicht.

Die Untersuchungsdauer liegt bei wenigen Minuten.

Am Ende der Untersuchung verbleibt der Patient noch unter Kontrolle an der Infusion, bis er aus der Narkose erwacht ist und nach Hause entlassen werden kann.

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