Leptospirose vorbeugen

Lasst Eure Hunde nicht aus Pfützen trinken!

Stehendes, flaches Wasser ist im Sommer und Herbst ein schier unerschöpfliches Erregerreservoir. Neben Einzellern und Umweltbakterien, die sich im warmen Wasser schnell vermehren und beim Hund zu Erbrechen und Durchfall führen können, sind vor allem Leptospiren gefährlich. Sie werden durch den Urin infizierter Hunde, Ratten und Mäuse übertragen. Nach 5-7 Tagen kommt es zu Freßunlust, Abgeschlagenheit, Fieber, häufigem Urinabsatz, evt. Gelbsucht und Husten. Die Diagnose kann durch eine Blut- und Urinuntersuchung gestellt werden. Selbst wenn sie früh entdeckt und behandelt wird ist die Prognose bei Leptospirose vorsichtig, von 10 erkrankten Hunden überlebt einer nicht. Achtung: Auch Menschen können sich anstecken!

Seit 2013 gibt es eine neue Impfung gegen die vier häufigsten Leptospirose-Erreger. Und seitdem ist diese Impfung bei uns automatisch in der regulären 6fach-Impfung enthalten. Die Impfung gegen Leptospirose ist jedoch nur ein knappes Jahr wirksam und wird deshalb vorzugsweise im Sommer durchgeführt, da die meisten Infektionen im Herbst auftreten.