Bei der Hüftdysplasie (HD) handelt es sich um eine angeborene Veränderung des Hüftgelenks. Die Erkrankung führt beim betroffenen Tier zu Bewegungseinschränkung und Schmerzen, was bei fortgeschrittener Krankheit häufig nur durch künstliche Hüftgelenke behandelt werden kann.

Früherkennung beim Welpen

Wir bieten die Möglichkeit einer Früherkennung beim Welpen von der 16. bis zur 18. Lebenswoche. Hierbei wird das Risiko einer drohenden Hüftdysplasie abgeschätzt, um dann mit einer weniger aufwendigen Operation die Hüfte zu verbessern.

Im Welpenalter lässt sich zwar noch keine 100 % Diagnose bezüglich der Hüftdysplasie stellen, allerdings kann das Risiko für eine Hüftdysplasie gut anhand von Röntgenbildern eingestuft werden. Bei diesen Röntgenbildern wird beurteilt wie locker die Hüftgelenksköpfe in der Hüftgelenkspfanne sitzen. Je lockerer eine Hüfte ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich später eine Hüftdysplasie entwickelt. Bei hoher Wahrscheinlichkeit kann bis zum Ende der 16. - 18. Lebenswoche ein vorzeitiger Verschluss der Wachstumsfugen der Schambeine ausgelöst werden, wodurch eine gesunde Entwicklung der Hüftgelenke erzielt werden soll. Die Operationsmethoden werden als Juvenile Pubische Symphysiodese, JPS oder Double Pelvic Osteotomie, DPO bezeichnet. Kleine Eingriffe mit sehr großer Wirkung, die nur bis zu diesem Alter durchgeführt werden können.

Ablauf der Untersuchung

In Narkose werden meist drei Röntgenbilder der Hüfte angefertigt:

Die Froschaufnahme

Die sogenannte Stressaufnahme: hierbei wird der Distraktionsindex  ermittelt, dieser Wert gibt Auskunft darüber wie locker die Hüfte ist. 

Standard HD-Aufnahme: hier befindet sich die Hüfte im gestreckten Zustand.

Weitere Informationen zur Hüftgelenksdysplasie beim Hund finden Sie hier.

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