Wenn Ihr Tier eine Lahmheit zeigt, wird Ihr Tierarzt es orthopädisch untersuchen.

Meckenbeuren

Bahnhofstr. 13 88074 Meckenbeuren
Wegbeschreibung +49 7542 93 87 20

Die Ursachen von Lahmheiten sind oft schwer zu diagnostizieren. Im Behandlungsraum zeigen die Tiere vor Aufregung und aus Angst oft keine deutlichen Symptome. Daher ist eine besonders gründliche und sorgfältige Untersuchung der betroffenen Tiere umso wichtiger. Korrekte Röntgenaufnahmen sowie gegebenenfalls Computertomografieaufnahmen helfen bei der Diagnosestellung. Auch der Vorbericht liefert wertvolle Hinweise. Zum Vorbericht zählen u.a. die Dauer der Lahmheit, die Schwere der Schmerzen und der Zeitpunkt des Auftretens von Beschwerden, z.B. bei besonderen Belastungen.

Die erkrankten Tiere werden in Bewegung und in Ruhestellung untersucht, um Asymmetrien, Spasmen, Zittern und andere Symptome festzustellen. Neben der Feststellung des Allgemeinzustands des Organsystems ist darüber hinaus auch eine neurologische Untersuchung erforderlich, um die Beteiligung des Nervensystems an der Lahmheit zu überprüfen.

Die einzelnen Gelenke werden auf Luxationen (Verrenkungen), auf ihre Beweglichkeit hin, auf Schmerzempfindlichkeit, auf Stabilität und auf abnorme Geräusche hin untersucht.
Untersucht werden an der vorderen Gliedmaße Zehen, Krallen, Karpalgelenke, Ellbogengelenke und Schultergelenke. An der Beckengliedmaße werden außerdem das Kniegelenk und die Kniescheibe sowie die Seiten- und Kreuzbänder des Kniegelenks untersucht. Oft liegt ein vollständiger oder teilweiser Kreuzbandriss vor. Auch Meniskus-Schäden sind zu beobachten.
Zuletzt wird das Becken mit dem Hüftgelenk sorgfältig untersucht. Diese Untersuchung ist unter dem Aspekt der Hüftgelenkdysplasie von außerordentlicher Wichtigkeit. Gerade große Rassen zeigen eine genetische Veranlagung für diese Erkrankung.

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