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Onkologie


Um Tumorerkrankungen bei einer Katze oder einem Hund zu diagnostizieren, wird eine moderne Diagnostik eingesetzt, die aus Biopsie (Gewebeproben), Zytologie (Zellproben), Röntgen, Ultraschall, MRT, CT sowie Endoskopie bestehen kann. Zur Behandlung von Tumorerkrankungen stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Zytostatikabehandlung (Chemotherapie)

Bestimmte Krebsformen können mit Zytostatika behandelt werden. Das Ziel der Chemotherapie ist es, beim Hund Symptomfreiheit zu erreichen und für sein Wohlbefinden zu sorgen, sowohl während als auch nach der Zytostatikabehandlung und so lange wie möglich danach. Das Tier wird nach einem individuell festgelegten Schema behandelt, das in der Regel mehrere Besuche umfasst.

Radiojodbehandlung

Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) der Katze wird mit radioaktivem Jod behandelt. Das radioaktive Jod wird subkutan injiziert und von der Schilddrüse aufgenommen. Die Strahlung, die hauptsächlich kurzwellig ist, so genannte Beta-Strahlung, dringt höchstens 2 mm in das Gewebe ein und zerstört die anomalen Schilddrüsenzellen. Die Katze muss ca. 5–7 Tage nach jeder Injektion stationär bleiben, bis die Strahlung abgeklungen ist, damit sie kein Strahlenrisiko für ihre Umgebung darstellt.

Radiotherapie/Bestrahlung

Bei der Radiotherapie oder Bestrahlung wird zur Behandlung von Krebs hochenergetische Röntgenstrahlung eingesetzt. Die Bestrahlung ist ein effektives Mittel im Kampf gegen den Krebs und wird seit langem bei der Behandlung von Menschen eingesetzt.