Nicht nur wir Menschen müssen zum Zahnarzt, auch unsere vierbeinigen Freunde werden von Zahnsteinbefall geplagt.

Jedes Lebewesen hat einen weißlich, bakteriellen Zahnbelag, der Mensch bekommt diesen nach einer Sahnetorte, Hund und Katze nach einer großen Mahlzeit. Dieser Belag ist weich und kann mit einer Zahnbürste entfernt werden. Wird er jedoch nicht entfernt, verkalkt dieser zu Zahnstein.

Das ist bei unseren Haustieren nicht anders. Allerdings können sie sich nicht selbst um das Zähneputzen kümmern. Das können Sie übernehmen. Noch nicht verkalkter Zahnbelag kann mit einer Zahnbürste entfernt werden. Hierfür gibt es spezielle Zahncremes für Hunde. Noch nicht sehr harten Zahnbelag können Sie mit dem Fingernagel oder einem Messerrücken entfernen. Aber hier ist große Vorsicht geboten. 

Wichtig sind die Zahnfleischränder. Hier sollte besonders auf die Entfernung des Zahnsteins geachtet werden, da sonst Parodontose entstehen kann. Diese muss in Narkose mit Hilfe eines für die Tiermedizin zugelassenen Ultraschallgeräts entfernt werden. 

Zähneputzen muss natürlich geübt werden. Hierfür können Sie eine weiche Zahnbürste nehmen, die Spitze mit Leberwurst bestreichen und täglich mit der Zahnbürste mit ihrem Hund spielen. Erst nach 2-3 Wochen bewegen Sie die Zahnbürste in seinem Maul an den Zähnen vorbei. Ihr Tier muss ausreichend mit der Leberwurst verwöhnt werden. Nach 1-2 weiteren Wochen beginnen Sie mit dem wirklichen Putzen. Sie können in unserer Klinik eine spezielle Hundezahnpasta kaufen, die ebenfalls nach Fleisch schmeckt. 

Die Bildung von Zahnstein wird durch Hartfutter deutlich reduziert, auch Kauknochen, ,Schweineohren oder Ochsenziemer reduzieren Zahnbelag. Es gibt außerdem spezielles Futter, dass aus besonders großen Bestandteilen besteht, welches intensiv gekaut werden muss.

Ist jedoch der Zahnstein bereits in nennenswertem Umfang vorhanden, muss eine Zahnbehandlung beim Tierarzt durchgeführt werden.

Vereinbaren Sie am Besten gleich einen Termin. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Verfügung.