Toggle menu

Grüner Star - Glaukom

Glaukom-Grüner Star

Der Grüner Star oder Glaukom ist dadurch gekennzeichnet, dass der Augeninnendruck übermäßig ansteigt.
Das Auge reagiert mit Entzündung, Trübung und vor allem Sehverlust.
Schnell entwickeln sich irreversible Zustände, die das Auge nachhaltig schädigen.
Das Auge wird "groß" und zeigt eine starke Rötung im sonst weißen Randbereich (Lederhaut). Die Hornhaut trübt sich ein und die Pupille ist meist weit gestellt.

Die Therapie des Glaukoms richtet sich einerseits nach der Ursache, andererseits lautet das vordringliche Ziel einer Behandlung: Möglichst schnell den Augeninnendruck senken bevor die Netzhaut zertört wird!

Auch Katzen können Glaukome bekommen ... allerdings erheblich seltener. Die Symptome sind bei der Katze auch deutlich schlechter zu erkennen. Hier auf dem Bild ist neben der weiteren Pupille nur ein vermehrte Rötung der Adern der weißen Lederhaut festzustellen.

Grüner Star bei Hunden - Behandlung erforderlich

Grüner Star bei Hunden ist auch als Glaukom bei Hunden bekannt. Ein Glaukom beim Hund muss unbedingt schnell tierärztlich behandelt werden, da diese Augenkrankheit beim Hund zum Verlust des Sehvermögens führt. Aber auch das Glaukom bei Katzen erfordert eine kurzfristige Behandlung. Grüner Star bei Hunden ist durch einen erhöhten Augeninnendruck gekennzeichnet. Tierärzte empfehlen, bei einem Glaukom beim Hund und einem Glaukom bei Katzen umgehend einen Spezialisten für Augenkrankheiten (Tierarzt) aufzusuchen und das Tier behandeln zu lassen.

Ursachen für Grüner Star beim Hund

Der Augeninnendruck wird bei Hunden, Katzen und auch Menschen durch das Kammerwasser bzw. dessen Produktion aufrecht erhalten. Ist das Auge gesund, so bildet der Ziliarkörper ständig Kammerwasser. Dieses Kammerwasser fließt zunächst in die hintere Augenkammer. Anschließend gelangt das Kammerwasser über die Pupille in die vordere Augenkammer. In der Regel ist das Druckverhältnis zwischen hinterer und vorderer Augenkammer ausgeglichen. Über den Kammerwinkel fließt das Kammerwasser ab und wird in den Blutkreislauf aufgenommen. Wenn der Abfluss des Kammerwassers aus irgendeinem Grund gestört ist, kann es zu einem erhöhten Augeninnendruck und damit zu einem Glaukom beim Hunde beziehungsweise zum Glaukom bei Katzen kommen. Grüner Star bei Hunden und Grüner Star bei Katzen kann jedoch nicht durch eine Überproduktion an Kammerwasser entstehen. Es ist nicht der Ziliarkörper, der zu viel Kammerwasser produziert, es ist immer ein Abflussproblem im Bereich des Kammerwinkels, der den Augeninnendruck ansteigen lässt. Durch den erhöhten Druck im Auge werden verschiedene Strukturen des Auges wie beispielsweise die Netzhaut geschädigt. Auch der Sehnerv wird dadurch Schaden nehmen und die Folge dieser Schädigung wird das Erblinden von Hund beziehungsweise Katze sein. Diese Blindheit – wenn erst einmal mehrere Tage bestehend – ist meist irreversibel.

Glaukom bei Hunden - Symptome

Grüner Star bei Hunden und Grüner Star bei Katzen zeigt sich in der Regel durch Symptome wie Schmerzen an Auge. Grüner Star beim Hund und bei der Katze kann sich langsam oder akut entwickeln. Hunde und Katzen, die von dieser Augenkrankheit betroffen sind, reiben sich möglicherweise häufiger das Auge. Oder aber sie sind wegen der Schmerzen scheu auf der betroffenen Seite. Die Erkrankung kann sich aber auch nur durch unspezifische Verhaltensänderungen bemerkbar machen. Rötungen im oder am Auge sind ein Leitsymptom dieser Augenkrankheit beim Hund.

Augenkrankheit beim Hund behandeln lassen

Grüner Star bei Hunden und Grüner Star bei Katzen muss in jedem Fall tierärztlich behandelt werden. Ein Glaukom bei Katzen und Hunden kann durch entsprechende Untersuchungen von einem Augentierarzt (Messen des Augeninnendrucks, Hintergrund-Spiegelung etc.) festgestellt werden. Die Tierärztlichen Spezialisten Hamburg können je nach Diagnose eine passende Behandlung bei einem Glaukom Hund oder Katze empfehlen. 

Therapie des Glaukoms

Die Therapie des Glaukoms richtet sich einerseits nach der Ursache.
Andererseits muss eine Drucksenkung das vordringliche Ziel einer Behandlung sein.
Nur so kann der weiteren Degeneration der wichtigen Netzhaut begegnet werden.
Das Glaukom ist eine für das Auge bedrohliche Erkrankung, die therapeutisch sehr individuell angegangen werden muss.

Medikamente

Es existieren eine Vielzahl von Medikamenten, um den Augeninnendruck zu beeinflussen.
Da das Glaukom einen meist fortschreitenden Prozess darstellt, versagen diese häufig irgendwann einmal.
Chirurgische Maßnahmen stellen da eine dauerhaftere Lösung dar ...

Operation

Ein noch sehendes Auge wird heute mit dem Laserstrahl behandelt.
Der Ziliarkörper, wo das Kammerwasser im Auge produziert wird, ist das Zielorgan, auf das der LASER gerichtet wird.
Dies kann auf zweierlei Weise geschehen:

TSCP

Bei der Transskleralen Cyclophotokoagulation (TSCP) wird der Strahlenkörper im Auge, wo das Kammerwasser produziert wird, durch die weiße Lederhaut hindurch mit dem Laserstrahl beschossen. Hierdurch verbleibt weniger Gewebe, welches Kammerwasser produzieren kann und dadurch kann der Druck sinken. Da man aber das Zielgewebe nicht direkt sieht, kommt es zu „Kollateralschäden“, die zu einer möglichen Entzündung im Auge führen. Diese möchte man eigentlich vermeiden.

Der LASER wird von außen durch die Lederhaut auf den Ziliarkörper gerichtet.

ECP

Bei der Endoskopischen Cyclophotokoagulation (ECP) hingegen kann das zu treffende Gewebe genau eingesehen und damit selektiv zerstört werden. Diese Methode ist sehr neu in der Tiermedizin und auf diesem Kontinent noch nicht verbreitet. In den USA hingegen wird sie von den Pionieren dieser Technik seit 2006 mit gutem Erfolg eingesetzt. Die Erfolgsraten liegen bei 93% bezüglich der besseren Kontrolle des intraokulären Drucks und 83% in Bezug auf den Erhalt des Sehvermögens.

Unter endoskopischer Sichtkontrolle kann bei der ECP der LASER von innen direkt auf die Ziliarkörperfortsätze gerichtet werden. Hierdurch kann das Gewebe gezielter erreicht werden und es entsteht weniger Entzündung.