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Strahlentherapie


Strahlentherapie zur Schmerzbehandlung (“Röntgenreizbestrahlung”)

Es gibt zahlreiche chronisch entzündliche und degenerative Erkrankungen im Bereich der Gelenke, Sehnen und Knochen, die mit zum Teil starken Schmerzen und deutlichen Funktionseinschränkungen einhergehen.

Wo kann die Strahlentherapie erfolgreich eingesetzt werden?

Bei allen entzündlichen Prozessen an Gelenken und Sehnen

Bei akut und chronisch schmerzhaften Gelenksveränderungen (Schulter-, Ellenbogen-, Hüft-, Knie- und Zehengelenke)

Bei der Behandlung von Arthrosen, die austherapiert sind und eine dauerhafte Schmerztherapie erfordern

Was bewirkt die Strahlentherapie?

Die Bestrahlung wirkt schmerzlindernd. Die Aktivität von Leukozyten und die Ausschüttung von Zytokinen werden vermindert. Diese sind beide Steuerungsmechanismen akuter und chronischer Entzündungen. Auf schonende Art und Weise werden die Beschwerden, die die Entzündungen im Bereich von Gelenken und Sehnen auslösen, gelindert und zu etwa 70% auch beseitigt (siehe Veröffentlichung: Kleintierpraxis 57; Heft 12; 2012; S. 665)

Wie ist der Ablauf bei einer Strahlentherapie?

Der Patient sollte nüchtern zur Behandlung kommen. Er wird für eine kurze Zeit immobilisiert/sediert. Die eigentliche Behandlung dauert nur wenige Sekunden. Sie ist für das Tier völlig schmerz- und stressfrei. Danach kann der Patient sofort zum Auto laufen und zu Hause wieder eine Mahlzeit zu sich nehmen.

Die Schmerzbestrahlung ist völlig frei von Nebenwirkungen. Sie wird individuell auf das Leiden des Patienten abgestimmt. In der Regel werden 3 bis 6 Bestrahlungen in vorher geplanten Intervallen durchgeführt.

Wichtig zu wissen:

Strahlentherapie ist ein Verfahren der Schmerztherapie, das sich als geeignet erwiesen hat:

Akute und chronische Schmerzen im Bereich von Gelenken und Sehnen in einem hohen Prozentsatz zu lindern und sogar zu beseitigen. Dies gilt besonders für austherapierte Gelenke, die sonst nur auf eine dauerhafte Schmerzmittelgabe ansprechen.

Die Behandlung ist nebenwirkungsfrei. Sie ist nicht invasiv und für das Tier schmerz- und stressfrei durchführbar.

Sie ist eine ideale Behandlungsalternative bei älteren und schon einmal operierten Tieren.

Der Behandlungserfolg stellt sich oft erst nach Wochen vollständig ein.