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Kardiologie


Erkrankungen am Herzen betreffen Hunde und Katzen gleichermaßen. Eine frühzeitige Diagnose und individuell abgestimmte Therapiemaßnahmen steigern die Lebensqualität vieler Patienten.

Herzultraschall (Echokardiographie)

Um zu ermitteln, ob eine Herzerkrankung vorliegt und wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist, ist eine Ultraschalluntersuchung zum Messen des Blutdurchflusses erforderlich – eine so genannte Doppler-Echokardiographie. Mit dieser Technik kann der Tierarzt erkennen, ob das Herz vergrößert ist und welche der vier Kammern betroffen sind. Außerdem kann der Tierarzt sehen, ob alle Klappen richtig schließen. Wenn einzelne Herzklappen nicht korrekt schließen (Insuffizienz) wird der Blutdurchfluss in Menge und Geschwindigkeit gemessen. Im Rahmen der Echokardiographie können auch angeborene Missbildungen des Herzens erkannt werden.

Elektrokardiogramm (EKG)

Das EKG ist bei Hunden und Katzen zur Diagnostik von Herzerkrankungen indiziert. Hierbei werden die Elektroden auf der Haut angelegt, und die EKG-Kurve wird entweder auf einem Papierbogen oder auf einem Display angezeigt. Im Folgenden werden Rhythmus und Form der gezeichneten Kurve ausgewertet. Zudem findet das EKG auch im Rahmen von Narkoseüberwachung und auf der Intensivstation Einsatz.

Holter-EKG

Beim Holter EKG trägt das Tier eine Weste mit einem kleinen EKG-Apparat auf dem Rücken. Alle Herzschläge, ca. 100.000 bis 150.000 pro Tag, werden über 24 Stunden registriert und später von einem unserer Veterinärkardiologen analysiert.

Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) Screening 

Viele Katzenzüchter und Katzenbesitzer nehmen an Programmen teil, bei denen das Herz der Katze mittels Echokardiographie untersucht wird. Innerhalb von AniCura gibt es autorisierte Tierärzte, die die Zulassung besitzen, diese HCM-Screeninguntersuchungen durchzuführen.

Herzoperationen

In einigen Fällen ist eine Therapie mittels einer Operation am Herzen von Nöten. Je nach Diagnose kommen verschiedene Operationstechniken zum Einsatz.