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Bildgebende Diagnostik


Die bildgebende Diagnostik ist ein Bereich, in dem zahlreiche Mitarbeiter innerhalb von AniCura zusammenkommen, um interdisziplinär zusammenarbeiten. Hierzu gehören Spezialisten für bestimmte radiologische Verfahren, Chirurgen, Kardiologen, Onkologen, Orthopäden und Neurologen.

Röntgen

AniCura Standorte verfügen über digitale Röntgentechnik. Diese ermöglicht es, die Bilder direkt nach der Untersuchung am PC zu bearbeiten und auszuwerten. Durch die digitale Nachbereitung des Bildes am Computer ist es möglich, die Röntgenstrahlenbelastung von Mensch und Tier zu reduzieren. Es können mit der gleichen Einstellung verschiedenartige Strukturen durch Bearbeitung am Computer sehr gut dargestellt werden. Im Idealfall können damit zusätzliche Aufnahmen eines Bereiches eingespart werden.

Zahnröntgen

Röntgenbilder der Zähne können ergänzend zu einer Zahnbehandlung genutzt werden, um mehr Informationen über den Zahnstatus des Tieres zu erhalten. Durch Röntgen des Gebisses ist es erst möglich bestimmte Zahnveränderungen zu erkennen und ursächlich zu behandeln, wie z. B. Probleme in den Zahnwurzeln oder Veränderungen des Zahnaufbaus.

Ultraschall

Ultraschall wird zur vor allem zur Untersuchung der Organe des Bauchraums und des Herzens (Echokardiographie) eingesetzt. Des Weiteren dient das Ultraschallgerät auch zur Diagnostik orthopädischer Veränderungen (z.B. Gelenkfüllungen, Sehnenerkrankungen) oder von Umfangsvermehrungen. Bei Rüden kann mittels Ultraschall auch der Hoden und seine Strukturen untersucht werden. Es ist ein wichtiger Teil der diagnostischen Arbeit. Ultraschall stellt eine Ergänzung zu Röntgen, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) dar. Im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung können auch weitere diagnostische und therapeutische Schritte durchgeführt werden. Die sterile Gewinnung von Harn direkt aus der Harnblase oder auch das Absaugen einer Flüssigkeitsansammlung im Bauch- oder Brustraum sind nur zwei Beispiele einer Vielzahl von Möglichkeiten unter Ultraschallkontrolle.

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) ergänzt und erweitert die Möglichkeiten der traditionellen Röntgendiagnostik. Der Computertomograph wird unter anderem bei Untersuchungen des Bauchraums und des Brustkorbs, des Kopfes, der Nasenhöhle sowie des Skelettes eingesetzt. Der zu untersuchende Bereich wird in „dünnen Schichten“ von minimal 0,5 Millimeter untersucht. Im Computertomographen kreist die Röntgenrühre um den Patienten und schießt bis zu zwölf Bilder pro Sekunde. Durch Berechnungen am Computer werden sehr genaue Informationen über das untersuchte Gewebe geliefert und eine dreidimensionale Darstellung des untersuchten Bereiches ermöglicht.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Untersuchung mittels des Magnetresonanztomographen ist eine Methode, mit welcher Veränderungen von Weichteilstrukturen sichtbar gemacht werden. Mit dem MRT können Details dargestellt werden, die weder mit Computertomografie (CT) noch mit Röntgen darstellbar sind. Einige Organe und Weichteilstrukturen, wie z.B das Gehirn oder das Rückenmark, Bandscheiben, Bänder und Sehnen, sind nur mit Hilfe eines MRT detailliert zu untersuchen. Bereits im nativen Bild des MRT sind Veränderungen von Weichteilstrukturen sichtbar, die im CT bereits eine Kontrastmittelgabe bedürfe. Die Technik nutzt starke Magnetfelder und kommt im Gegensatz zum Röntgen und zur Computertomografie ohne Röntgenstrahlung aus.

Durchleuchtung

Bei bestimmten Operationen besteht der Bedarf einer Durchleuchtung während der Operation. Körperteile und Organe werden mittels Röntgenstrahlung als Filmsequenz in Echtzeit auf einem Monitor angezeigt. Dies wird z. B. bei Herzoperationen sowie bei orthopädischen Eingriffen verwendet.